Wie werden aus komplexen ERP-Datensätzen eigentlich wirklich nutzbare Insights für den Einkauf? Und was braucht es, um aus rohen Einkaufsdaten eine Grundlage zu schaffen, mit der globale Industrieunternehmen tatsächlich arbeiten können? Jan Blömacher, IT Consultant bei ivoflow, teilt Einblicke in seine Rolle, seine Projekte und seinen Arbeitsalltag.
Wann bist du bei ivoflow gestartet?
Ich bin 2025 bei ivoflow eingestiegen. Seitdem habe ich an unterschiedlichen Projekten gearbeitet, von frühen Proof of Concepts bis hin zu vollständigen Rollouts in verschiedenen Branchen. Es war von Anfang an sehr hands-on, was mir gut gefallen hat. Ich habe viel gelernt, aber genau das hat das erste Jahr auch so spannend gemacht.
Wie sieht dein beruflicher Hintergrund aus?
Vor ivoflow habe ich acht Jahre als Corporate IT Administrator gearbeitet und danach zwei Jahre als Developer. Dabei habe ich mir nicht nur viel technisches Know-how zu Infrastruktur und Softwareentwicklung aneignen können, sondern auch eine allgemeine Problemlösekompetenz.
Darauf greife ich heute noch oft zurück. Die Kombination hilft mir, verschiedene Teile meiner Arbeit miteinander zu verbinden, egal ob es um komplexe Systemlandschaften, den Aufbau von Datenpipelines oder die Unterstützung von Kundenrollouts geht.
Was sind deine Aufgaben bei ivoflow?
Mein Schwerpunkt liegt auf Datenintegration, Transformation und Customer Deployments.
Ein großer Teil meiner Arbeit besteht darin, ERP-Daten aus Systemen wie SAP, Navision oder Spire so aufzubereiten, dass sie in der ivoflow-Plattform wirklich nutzbar sind. Dazu gehören der Aufbau und die Weiterentwicklung von ETL Pipelines, die richtige Strukturierung der Daten und die Sicherstellung der Datenqualität.
Praktisch bedeutet das
rohe Einkaufs- und Finanzdaten in strukturierte Modelle zu überführen Pipelines und Analysen aufzubauen, um Insights zu generieren Onboardings und Deployments zu begleiten eng mit internationalen Kunden zusammenzuarbeiten, damit sie wirklich Mehrwertaus ihren Daten ziehen Da jedes Kundensetup anders ist, bringt jedes Projekt eigene Herausforderungen mit sich, was es nie langweilig macht.
Welches Projekt war für dich besonders spannend?
Für mich ist es vor allem die Vielfalt, die heraussticht. Im letzten Jahr habe ich an mehreren Proof of Concepts gearbeitet sowie an kompletten Deployments, oft in total unterschiedlichen Branchen und Datenumgebungen. Manche Datensätze sind sehr groß und ziemlich komplex, mit Millionen von Datensätzen aus verschiedenen ERP-Systemen.
So etwas in ein sauberes, strukturiertes Dataset zu verwandeln, das am Ende wirklich Insights liefert, ist gleichzeitig herausfordernd und sehr erfüllend, besonders wenn Kunden erste echte Ergebnisse sehen.
Was war am Anfang die größte Herausforderung?
Eine der größten Herausforderungen war es, wirklich ein tiefes Verständnis für Einkaufsdaten und den Einkauf an sich zu entwickeln. Immerhin geht es nicht nur darum, Daten in ein System zu laden. Man muss Lieferantenstrukturen, Commodity Hierarchien, Währungen und die zugrunde liegende Business Logik verstehen, damit die Daten überhaupt sinnvoll werden. Und wenn dann noch verschiedene ERP-Systeme dazukommen, wird es schnell komplex.
Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit?
Mir gefällt die Mischung aus Technologie, Problemlösung und Kundenkontakt sehr.
Jedes Projekt ist ein bisschen anders, und es gibt immer etwas Neues zu lösen, egal ob es um bessere Datenqualität, bessere Modelle oder die Interpretation von Daten geht.
Besonders schön ist es zu sehen, wie daraus echter Business Impact entsteht.
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Wenn du in einer fiktiven Welt leben könntest, welche wäre das?
Schwierige Frage. Ich mochte schon immer Welten wie Star Wars, The Legend of Zelda oder Cyberpunk 2077, weil sie alle auf ihre eigene Art besonders sind.
Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich Star Wars wählen. Eine riesige Galaxie voller Entdeckungen und Möglichkeiten klingt schwer zu schlagen.